Formulare

Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung

Bei der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) handelt es sich um eine molekularzytogenetische Untersuchung, die mit Hilfe von mit Fluoreszenzfarbstoff markierten DNA-Sonden spezifische Bereiche des Genoms darstellt. Diese Methode beruht auf der Hybridisierung zwischen Sonde und der sogenannten ROI (Region of interest). Die fluoreszierenden DNA-Abschnitte können entweder auf Metaphasechromosomen oder Interphasezellkernen dargestellt werden.
Bei Verdacht auf ein Down-Syndrom (Trisomie 21), ein Ullrich-Turner-Syndrom (Monosomie X) oder eine diesbezügliche Mosaikkonstellation kann ein FISH-Test an Lymphozyten (oder ggf. Wangenabstrich) innerhalb kürzester Zeit ein Ergebnis liefern.

Lithium-Heparin Vollblut
 

Probenmaterial

Lithium-Heparin Vollblut

 

Menge

1 Monovette Lithium-Heparin Vollblut


Formulare

Für genetische Untersuchungen benötigen wir gemäß Gendiagnostikgesetz (GenDG) eine Einwilligungserklärung, einen schriftlichen Untersuchungsauftrag und einen Laborüberweisungsschein Muster 10.


Bearbeitungszeit

3 bis 10 Tage.


Befundung

Nach Abschluss der Analyse erhält der einsendende Arzt einen ausführlichen Befundbericht, in welchem die Ergebnisse erläutert werden. Sollten Sie Fragen zu den Befunden haben, steht Ihnen unser Team aus erfahrenen Wissenschaftlern und Ärzten gerne zur Seite.


Abrechnung

Medizinisch indizierte genetische Untersuchungen werden bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse voll übernommen. Bei Privatversicherten richtet sich die Kostenübernahme nach der Indikation und Untersuchung. Auf Wunsch können Kostenvoranschläge erstellt werden

Beim Pränatalen FISH-Schnelltest werden drei definierte Regionen im Genom dargestellt. Es handelt sich hierbei um die chromosomalen Regionen, die Aufschluss über die am häufigsten von numerischen Veränderungen betroffenen Chromosomen geben – 21, 18, 13 sowie die Geschlechtschromosomen X und Y. Ein unauffälliges Ergebnis schließt bereits die häufigsten chromosomalen Fehlverteilungen unter Lebendgeborenen aus.

In der Regel ist diese Test-Möglichkeit ab der 15. Schwangerschaftswoche möglich, da sich zu diesem Zeitpunkt genügend für den Test benötigte fetale Zellen im Fruchtwasser befinden. Vorher ist die Anzahl fetaler Zellen im Fruchtwasser in der Regel zu gering. Zudem ist es wichtig, dass das Fruchtwasser nicht blutig ist, da eine starke Beimengung mütterlicher Zellen zu einem falschen Testergebnis führen kann.

Wann wird eine pränatale molekularzytogenetische Untersuchung durchgeführt?

  • bei schon fortgeschrittener Schwangerschaft
  • bei auffälligem Ultraschallbefund
  • bei einem auffälligem Ergebnis des Ersttrimester-Screenings
  • bei auffälligem Nicht-Invasivem Pränataltest (NIPT)
  • bei erhöhtem mütterlichem Alter


Probenmaterial

Fruchtwasser


Menge

10-12 ml


Formulare

Für genetische Untersuchungen benötigen wir gemäß Gendiagnostikgesetz (GenDG) eine Einwilligungserklärung, einen schriftlichen Untersuchungsauftrag und einen Laborüberweisungsschein Muster 10.


Bearbeitungszeit

24 bis max. 72 Stunden


Befundung

Nach Abschluss der Analyse erhält der einsendende Arzt einen ausführlichen Befundbericht, in welchem die Ergebnisse erläutert werden. Sollten Sie Fragen zu den Befunden haben, steht Ihnen unser Team aus erfahrenen Wissenschaftlern und Ärzten gerne zur Seite.


Abrechnung

Medizinisch indizierte genetische Untersuchungen werden bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse voll übernommen. Bei Privatversicherten richtet sich die Kostenübernahme nach der Indikation und Untersuchung. Auf Wunsch können Kostenvoranschläge erstellt werden

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